Reifeninfos

Der richtige Reifendruck

Die Erfindung des Luftreifens geht auf das Jahr 1889 zurück, als der Franzose Michelin den ersten Fahrradluftreifen präsentierte. Dieser Reifen war mit einem Schlauch ausgestattet. Beim Fahrrad und bei einigen Motorradreifen hat sich das Prinzip des Schlauchreifens bis heute bewährt. Bei PKWs setzt man hingegen schon seit langem auf schlauchlose Reifen. Beiden Reifentypen gemein ist der Umstand, dass die Tragfähigkeit des Reifens in erster Linie durch den angelegten Luftdruck erzielt wird. Die Einstellung des richtigen Reifendrucks ist deshalb aus sicherheitstechnischen und verbrauchstechnischen Aspekten von großer Bedeutung.

Auf der Suche nach dem richtigen Reifendruck

Einen für jedes Fahrzeug gültigen, optimalen Reifendruck gibt es nicht. Auf der Suche nach dem richtigen Reifendruck müssen deshalb die spezifischen Empfehlungen für jedes einzelne Fahrzeug beachtet werden. Diese finden sich auf jeden Fall im Handbuch des Fahrzeugs. Häufig ist aber auch ein Aufkleber auf der Innenseite des Tankdeckels oder in der Tür angebracht. Zu beachten ist, dass die empfohlenen Luftdruckwerte für Vorder- und Hinterreifen oft unterschiedlich ausfallen können. Auch das Gewicht, bzw. der Beladungszustand beeinflusst den optimalen Reifendruck. Dabei gilt, dass bei hoher Zuladung auch der Reifendruck nach oben angepasst werden muss.

Auswirkungen eines zu geringen Reifendrucks

Ist der Reifendruck zu niedrig, so kommt es zu einer unerwünschten Verformung des Reifens. Die Aufstandsfläche vergrößert sich und der Reifen wölbt sich in diesem Bereich nach außen und wird dadurch breiter. Dies führt zu einer laufenden Verformung des Reifens im Bereich der Seitenwand. Dieses auch als Walken bezeichnete Phänomen sorgt dafür, dass sich der Rollwiderstand und damit auch der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs. Durch den Walkvorgang kommt es zudem zu einer Erwärmung des Reifens. Die starke Beanspruchung der Seitenwand führt zu einer Beschleunigung des Alterungsprozesses und im schlimmsten Fall kann es zu einer Beschädigung, ja sogar zu einem Platzen des Reifens führen. Der Reifendruck beeinflusst ferner den Tragfähigkeitsindex des Reifens.

Regelmäßig den Reifendruck kontrollieren und anpassen

Um Schäden am Reifen zu vermeiden ist eine regelmäßige Kontrolle und Anpassung des Reifendrucks unerlässlich. Dies gilt insbesondere vor langen Fahrten und Fahrten mit hoher Zuladung. Fahrzeuge mit einem Reifendruckkontrollsystem ersparen dem Autofahrer eine manuelle Kontrolle des Reifendrucks und warnen bei schleichendem oder raschem Druckverlust.
Grundsätzlich sollte der Reifendruck nur im kaltem Zustand kontrolliert und angepasst werden, da andernfalls das Ergebnis verfälscht werden könnte.

Sommerreifen verschiedener Premiumhersteller

Sommerreifen Dunlop Sommerreifen Continental Sommerreifen Michelin Sommerreifen Pirelli